
Pferd: Was willst Du von mir ?
Reiter: Du sollst mich dorthin tragen, wohin ich will. Du sollst dabei nicht fallen und die Gangart gehen, die ich Dir vorschreibe.
Pferd: Das will ich gerne tun. Gib mir Deine Zeichen mit Gewicht, Schenkel und Zügel und überlasse mir alles andere. Enge mich nicht ein im Gebrauch meiner Glieder. Genau wie Du muß ich sehen, wohin ich trete und überlegen, wie ich ein Hinderns überwinde. Wenn ich auf holprigen Boden ins Stolpern komme, muß ich mit meinem Hals und Kopf wieder ausbalancieren. Darum lass mir in solchen Fällen Hals und Kopf ganz frei. Übertrage im Trabe und Galopp Dein Gewicht auf mich mit Hilfe Deines Knies und Fußgelenks. Tu mir nicht weh im Rücken und im Maul. Denke daran, dass auch ich ungern falle. Auch in mir klopft ein lebendes Herz. Genau wie Deines ist es abhängig von äußeren Einflüssen. Wenn etwas misslingt, nutze Deine größere Macht nicht gleich rücksichtslos aus. Prüfe nach, ob ich Dich richtig verstanden habe. Versuche nochmals, klar zu machen, was Du willst. Habe Geduld und Vertrauen. Du zu mir, wie ich zu Dir.
--> Wenn auch du dich mit deinem Pferd richtig verständigen möchtest, in der Reitschule Milz lernst du es und es kann dir bei Problemen geholfen werden :-)



Die Reithalle (20x40m) 




Der Reitplatz (20x60m)